Gefragt
Die CDU-Fraktion erkundigt sich nach den finanziellen und organisatorischen Auswirkungen der Insolvenz des AWO-Bezirksverbands OWL auf den Kreis Gütersloh. Sie möchte wissen, wie hoch der finanzielle Ausfall ist, wie Abrechnungen abliefen und wie sich der Kreis künftig vor ähnlichen Ausfällen schützen kann.
Antwort der Verwaltung
Die Kreisverwaltung teilt mit, dass der genaue Ausfall noch von ausstehenden Endabrechnungen abhängt, sich jedoch voraussichtlich auf rund 480.000 Euro belaufen wird, da der LWL Rückforderungen auf die Insolvenzquote von 4 Prozent beschränkt. Auf die interne Mittelverwendung und die Organisationsstrukturen freier Träger hat der Kreis keinen direkten Einfluss, prüft die Gelder jedoch nachträglich im Rahmen der Endabrechnungen. Um das Ausfallrisiko künftig zu minimieren, befinden sich die Kommunen in Ostwestfalen-Lippe in Gesprächen mit dem Landesjugendamt über angepasste Abrechnungsmodalitäten.
- Der finanzielle Ausfall für den Kreis Gütersloh wird voraussichtlich bei rund 480.000 Euro liegen.
- Für das Kitajahr 2019/2020 wurden 368.499,72 Euro zur Insolvenztabelle angemeldet.
- Für die Kitajahre 2020/2021 bis 2022/2023 wurden Schätzwerte von insgesamt 510.000 Euro angemeldet.
- Die Rückforderung des Landes beschränkt sich auf die festgelegte Insolvenzquote von 4 Prozent.
- In der Zuständigkeit der Abteilung Jugend liegen derzeit 123 Kitas in 10 Kommunen.
Von einer KI zusammengefasst – maßgeblich sind die verlinkten Originaldokumente.
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